aktualisierte Corona-Informationen

Liebe Patientinnen und Patienten,

im Folgenden möchten wir Ihnen einige Informationen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV2, CoVid19) geben.

Bitte beachten Sie, dass viele der Informationen mit dem sich rasant entwickelnden Wissen über dieses Virus häufig schon nach kurzer Zeit veraltet seien können. Wir müssen uns daher hier vor allem auf allgemeine Informationen und Ratschläge beschränken, da eine ständige Aktualisierung unserer Homepage unsere Kapazitäten übersteigt. Wir haben daher einige Links zu seriösen, aktuellen Informationsquellen angefügt. Trotz größter Sorgfalt bei der Zusammentragung der Informationen übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte dieser Seite und der verlinkten Webseiten.

Wie verhalte ich mich, wenn ich einen Kontakt zum Virus oder gar eine Erkrankung befürchte?

Prüfen Sie zunächst, zu welcher der unten genannten Gruppen Sie am ehesten gehören. Konsultieren Sie im Zweifel auch die unten genannten Informationsquellen.

  • Wenn  Sie Kontakt zu jemandem mit bestätigter Corona (CoVid19)-Infektion hatten, aber keine oder nur sehr geringe gesundheitliche Beschwerden haben:
    wenden Sie sich an das für Sie zuständige Bürgertelefon des EN-Kreises 02333-4031449 oder auch das des Landes NRW: 0211-91191101. Dort wird das weitere Vorgehen, auch zur Frage ob ein Abstrich sinnvoll ist, mit Ihnen geklärt.

  • Wenn Sie Zeichen einer Atemwegsinfektion mit merkbaren gesundheitlichen Beschwerden haben, sich aber nicht schwer krank fühlen:
    rufen Sie uns an! Einer unserer Ärzte wird sich umgehend, sobald es die Patientenversorgung zulässt, mit Ihnen in Verbindung setzen und mit Ihnen die weiteren Maßnahmen (Eigenmedikation, etc.) beraten. Hausbesuche im Coronaverdachtsfall erfolgen über den ärztlichen Notdienst (s.u.), da dieser über geeignete Schutzmaßnahmen verfügt.
    Kommen Sie möglichst nicht unangemeldet in die Praxis, um sich und andere nicht zu gefährden!
    Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich an den ärztlichen Notdienst  unter 116117.

  • Sie schwer erkrankt sind:
    wenden Sie sich direkt, am besten zunächst telefonisch, an das nächste geeignete Krankenhaus.
    Im akuten Notfall rufen Sie die 112 an!

Wie kann ich mich und meine Familie schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten:

  • Falls möglich, zu anderen Personen einen Abstand von einem bis anderthalb Metern einhalten.
  • Händeschütteln vermeiden.
  • Hände regelmäßig und gründlich mit (Flüssig-)Seife waschen, insbesondere vor dem Essen, vor Medikamenten- und Kosmetika-Anwendungen sowie nach dem Nachhause-Kommen, Kontakt mit Kranken, Naseputzen, Husten und Niesen sowie nach dem Toilettengang.
  • Berühren des eigenen Gesichts (Mund, Nase, Augen) mit ungewaschenen Händen vermeiden.
  • Einhalten der Husten- und Niesetikette, das heißt Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen und in die Armbeuge oder ein Einmaltaschentuch niesen oder husten. Das Taschentuch danach entsorgen und anschließend gründlich die Hände waschen.
  • Das Desinfizieren der Hände sollte nur in begründeten Fällen erfolgen. Dies sind zum Beispiel Tätigkeiten im Gesundheitsdienst, in Laboratorien oder bei Kontakt mit kranken Personen.

Weitere Informationen zur notwendigen Hygiene finden Sie zum Beispiel unter

der Seite des Robert-Koch- Instituts                                               rki.de

bei der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung             infektionsschutz.de/hygienetipps/

dort auch als Videos:     youtube.com/playlist?list=PLRsi8mtTLFAyJaujkSHyH9NqZbgm3fcvy

 

Wer schreibt mich krank, wenn ich in Quarantäne muss?

Wenn Sie in Quarantäne müssen, sei es weil der Abstrich positiv war, Sie aus Risikoregionen kommen oder als Kontakt-/Verdachtsfall, Sie aber nicht krank sind, erfolgt keine Krankschreibeung. Ein eventuell erforderlicher Nachweis für den Arbeitgeber erfolgt über die Gesundheitsbehörde (Stand 16.03.2020).

Wenn Sie in Quarantäne erkrankt sind, erfolgt eine telefonische (!) Krankschreibung über uns.

 

Sollte ich eine Atemschutzmaske tragen?

Wenn sich eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz). Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden.

Hingegen gibt es keine hinreichenden Beweise dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können.

Wo finde ich Antworten zu weiteren Fragen?

Stets aktuell und seriös erhalten Sie Auskunft zu den wichtigsten Fragen zum Beispiel unter:

rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

enkreis.de/fileadmin/user_upload/Bilder/01/pressestelle/pressestelle2020/Corona_FAQ_aktuell.pdf

 

 

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